Montag, 29. November 2010

was bisher geschah & VEGAS

Was bisher geschah …
Ice Hockey


meine Art zu Golfen
MAULTASCHEN
mal wieder nicht getroffen ;)

So, nun ist es ja doch schon eine Weile her, dass etwas für euch Spannendes passiert ist. Wir waren an den letzten Wochenenden in Clemson unterwegs, hattenzwei Schwäbische Intermezzos (Dras Freundin Rike war da und hat Maultaschen mitgebracht und bei Aldi waren deutsche Wochen) und haben ein Wochenende das Greenviller Nachtleben erkundet. Ein Abend haben wir ein (langweiliges) Icehockeyspiel gesehen und waren hinterher noch in Bars unterwegs, wo Dra und ich dann unsere restlichen Internkollegen getroffen haben. Am nächsten Morgen sind wir direkt von unserem Bekannten, der bei BMW in Greenville arbeitet, zum nächstgelegenen Chinabuffet aufgebrochen. Wir mussten nur noch 5 Minuten bis 1100 warten. J Danach sind wir mit zwei Kollegen zum Golfen gefahren. Ich musste allerdings schnell feststellen, dass mir das keine große Freude bereitet und hab mich lieber in der Sonne breit gemacht. Nach einer 2stündigen Golfsession waren die anderen drei auch so weit um zum nächsten Allyoucaneat-Buffet aufzubrechen. Insgesamt also ein recht amerikanisches Wochenende. :P

nach der zweiten Station


 LAS VEGAS
Wie ihr sicher alle mitbekommen habt, war Donnerstag letzte Woche in den USA  Thanksgiving, der größte Feiertag in den USA. Deshalb hatten wir alle von Donnerstag bis Sonntag frei. Dra und ich dachten uns, dass wir auf jeden Fall wegfahren müssen. Nach dem uns Interns ein Boschtrainee zu sich nach Hause nach Pittsburgh eingeladen hat und bekannt wurde, dass die Reisegruppe fliegen wird, haben Dra und ich mich entschieden, dass wenn wir schon fliegen, auch richtig fliegen können. Ich hatte Las Vegas schon zu Hause in Deutschland immer im Hinterkopf und Dra war von der Idee auch recht schnell begeistert. Also sind die meisten anderen Interns gen Norden nach Pittsburgh gereist, allerdings doch mit Mietwagen. Wir hatten dann aber schon unsere Entscheidung getroffen und uns konnte nichts mehr von diesem Plan abbringen.
Am Mittwoch letzte Woche war dann also noch ein ganz normaler Arbeitstag. Wobei normal auch relativ ist. Für Amerikaner ist Thanksgiving schon sehr wichtig. Jeder wünscht jedem ein ‚Happy Thanksgiving“ bevor man sich ins Wochenende verabschiedet. Der Manager unserer Abteilung (der Chef meines Chefs) hat die Abteilung nach der Mittagspause offiziell nach Hause geschickt zu einem very important appointment outside. Ich bin allerdings noch bis 1530 im Büro geblieben, da ich zum einen noch keinen Ride nach Hause zu unseren Apartments hatte und zum Anderen auch noch mein Projekt einen Schritt weiter bringen wollte bevor mein Chef, Martin, nach dem Wochenende nach seinem Bambergaufenthalt wieder im Büro erscheint.
Spaß mit Robert ;)
Nachdem wir dann noch Bargeld abgehoben hatten, da wir gehört haben, dass das in Vegas ganz schön teuer sein soll, sind wir um 1630 gen Atlanta gefahren um unseren Flug um 2155 anzutreten. Wir haben extra etwas mehr Zeit eingeplant, damit wir auch bei Thanksgivingverkehr rechtzeitig ankommen.
Um 2330 (Vegaszeit) waren wir dann auch schon an unserem Zielort und haben uns von einem Shuttle zu unserem Hotel, Imperial Palace, fahren lassen. Das Imperial Palace ist auf jeden Fall eines der billigsten Hotels auf dem Strip. Das war uns Studenten allerdings egal, da wir im Hotel sowieso am wenigsten Zeit verbringen wollten.
Aussicht vom neuen Balkon
Die erste Nacht war schon ziemlich schnell vorbei, da wir damit beschäftigt waren im hoteleigenen Polizeibüro Aussage zu leisten. Am Flughafen haben wir einen Kerl kennengelernt, der uns erklärt hatte, dass er in irgendeiner Band spielen würde und seine Bandmitglieder erst einen Tag später ankommen würden. Also haben wir ihm angeboten mit uns den Abend zu verbringen. Was zunächst auch sehr witzig und angenehm war. Er hat uns viel über die Lokalitäten auf dem Strip und einige Tricks erzählt. Allerdings waren Dra und ich schon immer sehr skeptisch und haben dem ganzen nicht ganz getraut. Als der Rezeptionist uns dann drei Schlüssel gegeben hat, war uns klar, dass wir aufpassen müssen. Irgendwann hat Robert, der Musiker, behauptet, er müsse mal Cash holen gehen und mit einer seiner 15 Kreditkarte gewunken. Als wir ihn allerdings nicht ausfindig machen konnten, sind wir Richtung Hotelzimmer losgestürmt und Dra hat ihn im Casino erwischt und erst einmal auf den Boden gehauen. Leider war ich zu der Zeit schon am Security desk um in Erfahrung zu bringen, ob jemand unsere Zimmertür in letzter Zeit geöffnet hatte. Ich war mir sicher, dass das mit den Chipkarten irgendwo registriert werden muss.
Dra hatte ja aber glücklicherweise Robert schon überwältigt. Er wurde aber selbst gleich von der Polizei festgehalten, da es wohl etwas auffällig war, wie er ihn direkt im Casino zu Fall gebracht hat. ;) Erst als er der Polizei klar machen konnte, dass er unser Geld gestohlen hat, haben sie ihn gefasst. Und Dra und Robert ins Büro gebracht. Ich bin kurz danach dazu gestoßen, nachdem ich von einem Officer aufgegriffen wurde. Dra hatte schon seine Aussage gemacht, also war nun ich an der Reihe und habe meine Sichtweise der Dinge erzählt. Wir wurden gefragt, ob wir Anzeige erstatten wollen, waren uns aber einig, dass wir zufrieden wären, wenn wir unser Geld wieder bekommen. Ansonsten hätten wir extra noch einmal nach Las Vegas reisen müssen.
Nach dem wir den ganzen Papierkram hinter uns gebracht haben und unser Geld bis auf 10$ (wir konnten sehr genau berichten, wie viel Geld es sein muss und in welchen Scheinen, da wir nur 10$-Scheine vom Automat bekommen hatten und uns vorher genau überlegt hatten wie viel Geld wir mitnehmen sollten) wieder hatten, konnte der Urlaub also endlich beginnen. J Dra und ich sind noch einmal losgezogen und haben noch andere Casinos getestet um dann um 0700 ins Bett zu steigen.
Freitagmorgen habe ich bis 1100 geschlafen, habe aber noch 2h aufmerksam der Musik vorm Hotelzimmer gelauscht und die ersten Eindrücke revuepassieren lassen bis mein Zimmerkollege auch ausgeschlafen hatte. Dann haben wir kurz beschlossen, was der heutige Tag für uns bringen sollte und haben uns fertig gemacht. Als erstes hatten wir vor, das Hotel Rio und das dazugehörende famose Worldbuffet zu testen. Nachdem wir herausgefunden haben, dass das Rio nicht auf dem Strip liegt, haben wir uns entschlossen die Strecke zu laufen, was für amerikanische Verhältnisse schon sehr weit und v. A. ungemütlich war. Aber uns wurde immer eingetrichtert, dass Taxis in Vegas unbezahlbar und Abzocke sind.
Nachdem wir also endlich gesund und hungrig im Rio angekommen sind, mussten wir feststellen, dass wohl mehrere Leute die Idee hatten, an Thanksgiving das Worlbuffet auszuprobieren. Insgesamt mussten wir also 1,5h anstehen. Um die lange Wartezeit und den Preis zu entschädigen haben wir uns viel Zeit gelassen um sicher zu stellen, dass wir auch genug von jedem Land probieren können. Um es kurz zu machen, der Abklatsch vom Deutschen Essen hat uns am besten geschmeckt. ;) Bevor wir uns auf den Rückweg machen konnten haben wir uns noch einmal am Roulette versucht. Nachdem ich 12$ verzockt hatte, habe ich für mich entschieden, dass das wohl nicht mein Glückswochenende ist und das Geld besser angelegt werden kann. Meine schwäbische Wurzeln kamen bei mir mehr durch als bei Dra. Er hat sein Glück noch ein paar Mal herausgefordert, aber leider auch nicht mehr als ich gehabt. Wenigstens haben wir herausgefunden, dass es vom Rio zu unserem Nachbarhotel einen kostenlosen Shuttleservice gibt, den wir natürlich gern genutzt haben. Laufen hätte ich nach dem Buffet sowieso nicht mehr können. ;) Abends haben wir uns auf den Weg gemacht um die Stadt und die Hotels in der Gegend noch etwas zu erkunden. Ich hab allerdings schon recht früh schlapp gemacht, weshalb wir dann am Donnerstag uns schon um 0200 verabschiedet haben und schlafen gegangen sind.
Am Freitag haben wir uns entschieden, das Buffet im Ceasers Palace zu testen.  Das hat sich als voller Erfolg erwiesen. Das war auf jeden Fall das beste Essen bisher in den USA. Und glücklicherweise kannte ich meine Grenzen schon viel besser als am Tag zuvor, weshalb es mir dieses Mal nach dem Essen viel besser ging und wir sogar noch die Poollandschaft und den Innenhof des Hotels auschecken konnten. Danach haben wir uns entschieden die Aussicht über Vegas vom Stratosphere Tower zu genießen. Wir mussten dafür allerdings bis ans Ende vom Strip laufen (für die Leute, die noch nie was von Vegas gehört haben: das ist die Vergnügungsmeile wo die tollsten größten Hotels zu finden sind), was ca. 40 min gedauert hat. Kurz vor dem Ziel haben wir uns noch spontan dazu entschlossen doch eine Tour für den nächsten Morgen zum Hoover Dam und Grand Canyon zu buchen. Da die Abfahrt schon für 0600 feststand, war schnell klar, dass wir die nächste Nacht ohne Schlaf auskommen mussten. J Oben auf dem Tower haben wir zunächst ausgiebig die Ausschau genossen und anschließend unsere Tickets für die Attraktionen Insanity (eine Art Kettenkarussell, bei dem der Körper nach unten gerichtet wird und das Ganze über dem Abgrund stattfindet) und Xscream (eine Bahn, die erst auf der Höhe des Abgrunds zum Stehen kommt). Bilder durften wir hier leider nicht machen. Nachdem wir beim zweiten Mal meine Kamera geschmuggelt hatten, sind wir doch aufgeflogen und mussten sie abgeben. Anschließend haben wir uns auf den Rückweg gemacht und um nicht noch Ewigkeiten durch die Stadt ziehen zu müssen, haben wir uns entschlossen, den Club gegenüber von unserer Eingangstür zu testen, was sich als weise Entscheidung erwiesen hatte …
Am Samstagmorgen kam dann wie versprochen um 0514 der Weckanruf, den Dra und ich allerdings beide großzügig ignoriert hatten. Also hatten wir irgendwann nur noch 15 min um zum Treffpunkt am Hotel zu kommen, was sich aber nicht als Problem herausgestellt hatte. Nach kurzer Fahrt waren wir schon am Hoover Dam, unserer ersten Station, wo wir 15 min Aufenthalt hatten. Im Anschluss waren wir noch einmal knapp 4 h unterwegs bis den Grand Canyon National Park erreicht hatten. Alles Weitere könnt ihr den Bildern entnehmen. J
Abends sind wir erst um 2200 am Imperial Palace angekommen, weshalb wir uns der Einfachheit halber dazu entschieden haben, das gleiche Abendprogramm wie am Abend zuvor durchzuziehen. Das Airport Shuttle hat sich schon für 0430 angekündigt, weshalb schon vorher klar war, dass das eine Nacht ohne Bett sein wird. Leider kamen wir wohl trotzdem zu spät zum Treffpunkt. Auf jeden Fall war das Shuttle von der Gesellschaft, bei der wir gebucht haben, schon weg und wir mussten noch einmal bezahlen für das Shuttle, das noch wartete.

Klasse statt Masse :)

just impressive
Stratosphere Tower

Venetion - eins der neuesten Hotels
Sonntags war leider mehr Verkehr zurück nach Anderson, so dass wir eine Stunde länger unterwegs waren als am Mittwoch davor.

Hoover Dam - wenigstens ich bin drauf
Grand Canyon
Santa im Grand Canyon National Park
ja, noch mal ich
das Kind im Mann während eines grandiosen Sonnenuntergangs entdeckt
nochmal Aussicht vom Hotel auf den Strip - dieses Mal im Panorama
kaum fertig nach 2 Nächten ohne Schlaf
So das war es so weit mal von meiner Seite. Freu mich auf eure Kommentare und vielleicht auf das ein oder andere Telefongespräch an den nächsten Wochenenden. Heute ist übrigen Bergfest, d.h. die Hälfte ist schon vorüber und ab heute läuft die Zeit meiner Bachelorthesis.

Montag, 1. November 2010

Halloween

craziest costume I have ever seen

auch Pinguine müssen Halloween feiern

Am Freitag haben Dra, Martin und ich eine Stunde früher Feierabend gemacht um Dras Freundin, Rike, rechtzeitig am Flughafen in Atlanta abholen zu können. Vorher haben wir uns natürlich mit je einem Halloweenkostüm eingedeckt. Dra, Rike und ich sind als Vampir gegangen, Martin war ein Monk. Dra und Rike waren in einem Hotel untergebracht und Martin und ich haben gemeinsam in einem Zimmer übernachtet.
Die Hotels haben wir über priceline.com gebucht. Dort kann man eine Region, Sterne und einen Preis angeben. Dann kann man hoffen, dass irgendein Hotel auf das Gebot anspringt und man so eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit bekommt.
Abends sind wir dann fertig kostümiert vom Hotel losgezogen und haben die Umherlaufenden nach ner tollen Bar mit Halloweenparty gefragt. Glücklicherweise mussten wir gar nicht lange suchen und haben gleich eine Bar entdeckt, die vielversprechend aussah und das Versprechen auch einhielt.
Samstags haben wir uns entschieden das Georgia Aquarium anzuschauen. Es gab ja schließlich einen Discount für Boschmitarbeiter. J Dort ist das größte Indooraquarium Nordamerikas. Irgendwie haben sie es dort auch für nötig gehalten, Walhaie aus Asien zu importieren.
Vampires against monk
me in Georgia Aquarium
 Nachdem wir mittags in Anderson wieder angekommen sind und uns den Bauch bei einem All-you-can-eat Restaurant den Bauch vollgeschlagen haben, waren wir abends wieder bereit für die nächste Halloweenparty. Dieses Mal haben wir uns der ganzen Praktikantenmeute angeschlossen, was im Endeffekt sechs Autos voll waren. Die Party war in einem Ballsaal vom Hyatthotel  in Greenville und von einem Radiosender veranstaltet.



P.S.: Wenn ihr sonntags mal im Skype seid, können wir uns vielleicht mal live austauschen.
        Ach und ich war gestern noch ne Runde im Pool baden. Etwas frisch, aber noch passabel. ;)

Montag, 25. Oktober 2010

Charleston, Couchsurfing & Messi

Schlafstätte
Braut auf roof top
Letztes Wochenende waren wir überraschenderweise noch einmal in Charleston um die drei komplett zu machen. J Dieses Mal wollten wir allerdings nur gehen, wenn’s die Übernachtung für lau gibt. Da sich unsere Verbindung nach Charleston doch als unzuverlässig erwiesen hat, war der Trip fast schon für gescheitert erklärt worden. Glücklicherweise habe ich mich noch an meinen, vor 2.5 Jahren angelegten Account bei http://www.couchsurfing.org/ erinnern. Nach dem das Passwort gleich beim ersten Versuch korrekt war, waren passende Sofas schnell ausgemacht. Kurze nette Nachricht geschrieben und einen Tag gewartet und schon war die erste Zusage im virtuellen Briefkasten. Vier Studentinnen in einer Bude direkt in Downtown. Übernachtungsmöglichkeit war für uns im Wohnzimmer ein Klappsessel, ein Sofa  und eine mit eingebauter Luftpumpe auf zu blasende Matratze. Couchsurfen kann ich jedem nur empfehlen. In unserem Fall war es ein voller Erfolg. Wir kannten uns zwar selbst schon recht gut aus in der Stadt, aber den einen oder anderen Geheimtipp kann man doch noch entdecken. In Charleston ist das Angebot an Bars und Restaurants einfach so groß, dass man Jahre brauchen würde um alles selbst zu testen. Wir haben uns jedenfalls über die Empfehlungen zum Abend- und Mittagessen sehr gefreut. ;)
überragendes Essen
Freitag- und Samstagabend waren wir auf jeden Fall mit unseren Gastgebern in der Stadt unterwegs. Samstagmorgen waren wir dann mit einem Teil der Mädels frühstücken und später allen dann noch einmal am Strand. Ich war wieder im Atlantik baden – einfach überragend. Man munkelt zu Hause sind es noch 6°C.  :P
lecker Waschbecken
Bisher habe ich es immer nur für Gerüchte gehalten, wenn Leute mir erzählt haben, dass reine MädelsWGs das Schlimmste sind. Am Wochenende habe ich erfahren, dass das durchaus der Realität entspricht. Unsere Gastgeber hatten doch einen ausgeprägten Hang zum Messidasein. Das war für uns drei allerdings nicht weiter schlimm, da wir uns ja wie gesagt schon ganz gut auskennen in der Gegend. J
Es hat sich also als sehr kluge Entscheidung herausgestellt, trotz dem Vorfall vom Vortag, ans Meer zu fahren. Die Ablenkung kam mir sehr gelegen!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

bisheriger Tiefpunkt

Heute Morgen war denke ich, für uns alle der bisherige emotionale Tiefpunkt: 
Gegen 0900 wurde eine Rundmail herumgeschickt, in der es hieß, dass zwei der Bosch CoOps (vergleichbar mit unseren BA-Studenten) einen Autounfall auf dem Weg zur Arbeit erlitten haben. Da ich mit beiden in letzter Zeit häufiger in Kontakt gekommen bin und wir auch am Wochenende schon Gemeinsames unternommen haben, geht mir persönlich das sehr nahe.
Zuerst war gar nicht klar, was passiert war. Später kamen dann erste genauere Informationen. Eric ist wohl in Ordnung. Tori, die Beifahrerin, scheint bei dem Aufprall eine schlechtere Position gehabt zu haben. Sie sind auf einer Landstraße in einer Linkskurve mit den beiden rechten Reifen von der Straße abgekommen. Eric hat dann die Kontrolle verloren und beide sind dann gegen einen Baum geprallt.
Tori wurde mit dem Hubschrauber nach Greenville gebracht. Angeblich hat sie beide Beine, einen Knöchel und ein Handgelenk gebrochen. Sie war lange bewusstlos (ich hoffe, dass sie mittlerweile ansprechbar ist) und vermutlich hat sie Hirnblutungen erlitten. Gestern hat sie mir noch erzählt, dass sie am Wochenende nach Hause fährt, da ihre Mutter Geburtstag hat.
Tori hat mich mal mitgenommen. Daher kenn ich die Strecke. Es ist für amerikanische Verhältnisse, denke ich, eine recht schmale Landstraße mit vielen Kurven.

Am Wochenende fahren wir noch einmal ans Meer, obwohl ich nicht wirklich in Stimmung bin. Hoffe, das wird noch ...

Tori ging es heute besser. Sie haben ihren Kopf geöffnet, um die Schwellung reduzieren zu können. Nun ist auch bekannt, welche Knochen sie wirklich gebrochen hat: beide Oberschenkel, ein Schienbein, ein Knöchel, ihr Becken und ein Handgelenk. Um die Knochenbrüche konnten die Ärzte sich bisher gar nicht kümmern, da sie erst die Schwellung unter Kontrolle bringen und sie in einem stabilen Zustand halten mussten.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Charleston II

Hostelveranda
hier gab's den besten Kaffee, den ich je getrunken hab 
Fahrt im Taxi
Panorama mit Strandhäusern
Bilderserienaction
Direkt nach Feierabend (1600) sind wir (Dra, Martin und ich) Richtung Osten losgefahren. Ziel war zum zweiten Mal Charleston an der Atlantikküste. Dieses Mal haben wir uns dafür entschieden in einer kleineren Gruppe zu fahren, da sich das als unkomplizierter herausgestellt hat und die Interessen doch teilweise verschieden sind. Abends haben wir dann auf dem Weg bei Subway einen Halt gemacht und uns erst einmal satt gegessen.
Im Gegensatz zum letzten Mal, haben wir uns dieses Mal dazu entschieden, nicht im Hotel zu übernachten, sondern das Notso Hostel zu nutzen. Da kann man für 23$ die Nacht inkl. Frühstück (abgelaufene Bagels mit Cream Cheese und Marmelade ;)) absteigen. Das Hostel war allerdings schon ein paar Klassen unterhalb dem Hotel von zwei Wochen vorher. Zum Schlafen aber voll in Ordnung.
Da wir uns schon in Charleston vom letzen Mal auskennen, sind wir nach dem Beziehen der Betten gleich in die Stadt losgezogen. Erst zu Fuß und für die letzen Meter haben wir uns dann doch noch ein Taxi genommen. Wir haben uns dafür entschieden, dieselben Bars wie zuvor heim zu suchen. Das war eine gute Entscheidung.
J
Nach dem uns Samstagmorgen unsere hübsche, nicht englischsprechende italienische Zimmerkollegin schon um 0830 geweckt hatte, konnten wir um 0900 auch gleich zum Frühstück aufbrechen. Anschließend sind wir in die Stadt losgezogen um shoppen zu gehen. Gekauft haben wir im Nachhinein dann doch nichts. - Das haben wir aber gestern nachgeholt. Eine Stunde von Anderson entfernt gibt es ein Tanger Outlet (vergleichbar mi Zweibrücken oder Metzingen), wo wir uns gestern nach Feierabend noch versorgt haben. – Dra und ich haben uns überlegt, noch zum Friseur zu gehen. Leider gab es keine passenden Termine für uns frei. Wir mussten ja pünktlich am Strand sein. ;)
Direkt nach dem wir den entspannenden Teil des Tages am Strand beendet haben, haben wir uns erkundigt, wo man preiswert essen kann. Wir sind dann in einem Restaurant gelandet, wo wir gutes Rindsteak essen konnten – das erste Mal in den USA, dass wir richtiges Rind gegessen haben (also nicht in gehäckselter Form zwischen zwei lapprigen Brötchenhälften).
Abends sind wir natürlich wieder losgezogen, um in einer Bar zu gehen. Und Sonntagvormittag sind wir noch einmal Richtung Strand losgefahren und konnten so noch einige Stunden am Meer verbringen, ehe wir wieder Richtung Anderson aufbrechen mussten.
Charleston ist eine sehr tolle Stadt mit lockerer Atmosphäre. Vormittags sind in der ganzen Stadt die Läufer unterwegs, was mir natürlich sehr gut gefällt. Und abends – wie aber eigentlich die ganze Zeit – sind die Straßen voller (junger) Menschen.
Bis 1788 war Charleston Hauptstadt von South Carolina und 1690 – 20 Jahre nach ihrer Gründung -  die fünftgrößte Stadt in Nordamerika mit nur 1200 Einwohnern. Damals war es das Drehkreuz des Sklavenhandels. Später war es der Ort, wo der Bürgerkrieg begann. Heute hat Charleston gut 100 000 Einwohner.
Obwohl wir letzte Woche noch davon ausgegangen sind, dass es das letzte Wochenende in Charleston war, denken wir mittlerweile schon wieder anders und überlegen uns, nach einem Wochenende Pause noch einmal gen Osten zu fahren.
J Das Wetter war noch so überragend und der Atlantik sogar erfrischend und nicht mehr so warm wie das Mal zuvor.


Montag, 4. Oktober 2010

Clemson, Miami, Tailgating und Co


Letzte Woche lief eigentlich ab wie jede Woche: morgens um kurz vor 0600 aufstehen, um 0645 Abfahrt zu Bosch Anderson und um 0700 Arbeitsbeginn. Feierabend machen wir um 1600, sodass wir etwas Überstunden aufbauen unter der Woche und freitags 1,5h Pause machen können. ;) Freitags gehen wir immer mit der Abteilung raus zum Mittagessen. Letzten Freitag waren wir z. B. bei New York’s Pizza (Pizza, Pasta und Salat so viel du kannst J).
Nach Feierabend geht die eine Hälfte nach Hause und die Andere ins Y (für die Neueinsteiger und etwas unaufmerksamen Leser :P: unser Fitnessstudio hier). Das heißt Dra und ich sind eigentlich erst um 1800 zu Hause, wenn wir nicht noch einkaufen gehen müssen. Danach wird ein bis zwei Mal die Woche noch gekocht, um auch mittags was zum Essen zu haben. Also kochen wir immer für zwei Tage. Je nach dem was am Wochenende ansteht, trifft man sich dann hinterher um die Fotos vom Letzen auszutauschen oder das Nächste zu planen.
Letztes Wochenende haben wir alle zur Abwechslung mal wieder in Anderson übernachtet. Freitagabend waren wir zu fünft in Clemson unterwegs und haben uns unter die amerikanischen Studenten gemischt. Man kommt sehr leicht mit anderen Leuten ins Gespräch hier. Und je öfter man dort ist, desto öfter trifft man die gleichen. J
Nach kurzem Ausschlafen hatten wir im Poolhouse bei der Verwaltung endlich unseren Termin um uns offiziell hier in den Apartments anzumelden. Im Anschluss (kurz nach 1100) sind wir wieder nach Clemson gefahren um am Tailgating (http://en.wikipedia.org/wiki/Tailgate_party) teilzunehmen. Um 1230 (Anpfiff beim Spiel gegen Miami war schon um 1200) waren wir endlich in der Stadt. Normalerweise braucht man für diese Strecke 20min. Allein daran lässt sich schon erkennen, was dort für ein Ansturm ist. Tailgaten hat sich als Riesenparty mit Zehntausenden in der ganzen Stadt herausgestellt. Um’ s kurz zu machen: die Amerikaner trinken weitaus mehr Alkohol als ich erwartet hatte.
Beim Tailgaten sieht man aber auch sehr viele Familien mit Kindern, die ihren Tag einfach mit Grillen und Football verbringen. Das heißt man startet spätestens um 0900 und grillt bis abends. Ich war dann doch ganz froh, erst um 1230 gestartet zu haben. Dafür haben wir auch erst um 0000 Clemson wieder verlassen.
Sonntag habe ich mich endlich mal wieder an Pool legen können. Hinterher waren wir nochmal im Training und hinterher war ich noch eine Runde laufen. Letzte Woche konnte ich endlich mal wieder gut 30km laufen. Komm so langsam wieder rein. Zum Abschluss haben wir uns eine never ending pasta bowl im Olive’s Garden gegönnt. Dort bekommt man dann so viele Teller Pasta und Schüsseln voll mit Salat wie man essen kann.


Verbindungspartycrasher

Germans am tailgaten

Rednecktruck

gone to jail

tailgating Americans

Wer fragen hat, kann mich ruhig fragen. Meist komm ich sogar zum Antworten.

By the way: mein Sypenick ist daniel.rank

Dienstag, 21. September 2010

zweite Woche

2nd week
Unter der Woche ist nicht viel Spannendes passiert. Dienstag waren wir natürlich wieder alle beim Chickenwingsessen im Wild Wing, unserem Stammrestaurant. Wobei wir sonst auch recht häufig außerhalb Essen gehen. An Fastfoodketten kann ich bisher uneingeschränkt Subway (wird man auf jeden Fall satt für gut 6$; die hauen hier auf jeden Fall mehr drauf als bei uns zu Hause) und Foodruckers (dort kann man den Basisburger bestellen, z. B. 2/3 lb = ca. 300g und dann selbst das andere Zeug wie Zwiebeln, Salat, Gurken drauflegen; man kann sogar sagen, ob man das Fleisch medium haben möchte) empfehlen. Alles Andere fand ich bisher nicht allzu überzeugend. Entweder sieht man schon wo die Zutaten wohl herkommen oder das Preisleistungsverhältnis stimmt nicht ganz. Allerdings denke ich immer noch viel in € und halte deshalb einige Sachen doch für recht teuer, obwohl sie es eigentlich gar nicht sind.  Auch mit den Lebensmitteln komm ich nicht ganz klar. Wir kochen eigentlich immer ziemlich dasselbe: Reis oder Nudeln als Basis, dann Tiefkühlgemüse oder aus Gemüse aus der Dose dazu und zum Abschluss noch eine Fertigsoße aus dem Glas. Zum Verfeinern plündern Dra und ich immer noch den Gewürzschrank und mischen uns nach Geflügelbrust unter den Reis. Das schmeckt zwar schon ganz gut, bietet aber eben nicht viel Abwechslung. ;)

Charleston
zu dritt im Kingsizedoppelbett
Hotel in der Nachbarschaft (gibt tolle Äpfel dort ;))
Harley
Atlantik
wir lieben Roadtrips
Nun komm ich endlich zum Wochenende. Freitags ging‘s direkt vom Boschgelände los in Richtung Osten. Wir haben zwei  Zimmer im Double Tree Hotel in Charleston am Atlantik gemietet. Das Hotel liegt sehr günstig im Stadtzentrum und ist damit direkt im Ausgehviertel, was uns sehr gelegen kam. Allerdings waren wir zu 7., drei Mädels und vier Jungs und die Zimmer hatten wider Erwarten kein Ausziehsofa. Glücklicherweise hatte unser Zimmer noch einen Sessel auf dem man irgendwie doch schlafen konnte. In der zweiten Nacht waren wir dann sogar zu 5. in unserem Zimmer. Mike hatte dann aber zum Glück ne Matratze dabei. Denn mit vier ausgewachsenen Herrschaften wird selbst ein Kingsizedoppelbett irgendwann zu klein.
Freitagabend sind wir nach kurzem Aufenthalt auf den Zimmern schnell in ein Restaurant, das uns vom Hotelpersonal nach der Frage nach Studentenpreisen empfohlen wurde, gegangen. Die Studenten in Charleston müssen wohl recht wohlhabend sein. Unsere Leute waren zum Teil sehr enttäuscht, da sie für einen halben Teller 24$ zahlen mussten. Danach haben wir uns kurz erkundigt wo der Bär steppt und haben uns dann ne tolle Bar rausgesucht. Leider machen in den USA freitags alle Bars um 0200 zu und samstags die meisten sogar um schon um 0000. Da wir noch nicht genug gefordert waren, sind wir (die vier Kerls, die Mädels haben uns schon früher verlassen) in den Hotelinnenhof gezogen und hatten noch Spaß bis in die Morgenstunden.
Die Mädels waren schon alleine frühstücken, deshalb haben Dra, Christian (25, aus Jena), Martin (22, aus Chemnitz) und ich im Subway gebruncht, um anschließend mit allen gemeinsan gemütlich an den Strand, namens Folly Beach, zu fahren. Der sah ganz anders aus, als das was ich bisher vom Atlantik kannte. Im Gegensatz zur franz. Küste gibt es hier keine wirklichen Dünen und der Strand ist viel kürzer. Dazu kommt noch, dass das Wasser hier richtig warm ist. Bietet kaum noch Erfrischung.
Samstagabend wieder das Gleiche. Dieses Mal waren wir Spareribs essen. Das waren wenigstens mal ordentliche Portionen und wir sind alle satt geworden.
Sonntagmorgen sind wir zur Abwechslung alle gemeinsam zum Frühstücken gegangen. Danach haben wir Tickets für einen Bootstrip gelöst. Auf dem Heimweg haben wir noch einen Stopp auf einer ehemaligen Plantage eingelegt. Martin, Dra und ich wurden allerdings von den durchzechten Nächten eingeholt und haben es vorgezogen uns auf einer Wiese niederzulassen und ne Stunde zu dösen.
relaxxing in der Plantage

Gestern wurde ich spontan gefragt, ob ich Lust hab, mit auf n See zu kommen. Ein Arbeitskollege, Kevin, hat ein Boot. Kevin hatte auch noch Wakeboard und Wasserski miteingepackt. So kam mich zu meinem ersten Versuch auf s Board zu steigen. Die ersten waren auch sehr schwerlich. So kam es, dass zu Beginn Kevin und die andern Jungs immer ohne mich abgezogen sind. Nachdem ich den andern die Handlebar übergeben hatte und so studieren konnte, wie sie es anstellen, aus dem Wasser zu kommen, hat es bei meiner zweiten Runde schon viel besser geklappt. Irgendwann war ich dann so weit, dass ich endlich aus dem Wasser steigen konnte und ich auf dem Board stande. Das macht richtig Laune. Kann ich nur jedem empfehlen, das zu versuchen, wenn er die Chance haben sollte.
Heute ist eigentlich Wild Wing-Tag. Ich hab mich aber dagegen entschieden und war mit meinem Chef laufen. Er hat mir ne Runde gezeigt, die etwas länger (2,5km) ist, als die Andere, die ich bisher kenne. So kann ich wenigstens mal 10km laufen und verlern es nicht ganz während meiner Zeit hier drüben.

So, jetzt geht’s ab in die Koje …

Sonntag, 12. September 2010

first week

typical car - as the picture: xtra large



1. TAG
Angekommen sind wir um 1815 am Airpot GSP in Greenville. Noch im Flugzeug habe ich meinen zukünftigen Mitbewohner, Drazen (gesprochen Draschen; 23, Heimat Kroatien, Studienort Esslingen), kennengelernt. Er hatte den Sitzplatz direkt vor mir. Mathias (27 aus Heidelberg), ein weiterer Intern, hat uns am Flughafen abgeholt und zu unserem Appartmentkomplex Overlook, der direkt am Lake Hartwell liegt, gefahren. Abends haben uns Simon und Mathias gleich unserer zukünftigen Stammkneipe vorgestellt. Dienstags gibt es dort immer Chickenwings für den halben Preis.
Poolhäuschen


2. TAG
Hatte eine nicht allzu erholsame Nacht, schlecht geschlafen. Irgendwann konnte ich mich aber trotzdem aufraffen vor dem Frühstück laufen zu gehen. Laufen war eher ernüchternd, da ich letztendlich auf der Straße laufen musste. Der Lake Hartwell ist nicht zum Laufen geeignet, wie  ich insgeheim gehofft hatte. Die Amerikaner erkunden die Natur lieber mit dem Motorboot. Anschließend gab es Frühstück und für mich eine neue Kamera bei BestBuy. Zum Mittagessen haben wir uns zusammen mit Simon (sozusagen mein Vorgänger bei Bosch) mit einigen Boschingenieuren getroffen. Danach war für Drazen und mich pooltime angesagt. Wetter ist richtig gut hier: locker 30°C!

Washington D. C.
Gay Bar - wie Meike schon erkannt hat: Electric Six - Gay Bar
view vom Washington Memorial auf die National Mall; im Hintergrund das Capitol
Interns und Abraham Lincoln
Nach dem vergeblichen Eindringungsversuch ins Pentagon
Freitagabend haben wir uns für 2200 mit 11 weiteren Interns für die Abfahrt nach Washington D. C. verabredet. D. C. ist gute 800km von Anderson entfernt, aber das ist ja bekanntlich keine Entfernung für die USA. Nach 8,5h Fahrt sind wir dann also gegen 0630 in der Hauptstadt angekommen. Gesehen haben wir Union Station, National Mall, Capitol, White House, Washington und Abraham Memorial, Nationalfriedhof Arlington und mehr oder weniger das Pentagon. Markus und ich haben versucht uns Zutritt zu verschaffen wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Am ersten Wachposten stand gleich ein Kerl hinter einer schusssicheren Scheibe und meinte „Stay right there“. Auch nach freundlichen Diskussionen unsererseits wollte er sich nicht umstimmen lassen, sondern forderte lieber noch Verstärkung in Form eines Kollegen an. Am Samstagabend waren wir alle sehr müde. Insbesondere unser Auto, da wir auf der Hinfahrt lieber gute Musik gehört und uns kennengelernt haben als zu schlafen. Da wir aber nach dem Essengehen trotzdem noch nicht ins Bett wollten, kam es wie es kommen musste und wir landeten in einer Gaybar.
Das wurde uns allerdings auch erst klar als die ersten Jungs unserer Gruppe Drinks spendiert bekommen haben. ;) Monagabend um 2300 waren wir nach einer spaßigen Rückfahrt wieder in Anderson, SC.

First days at work
Am Dienstag hat für uns, die neuen Interns Drazen, Torsten, Martin und Maxe (unser dritter Mitbewohner) um 0800 der erste Arbeitstag zunächst mit einem Haufen Papierkram angefangen. Danach wurde wir in unsere jweiligen Abteilungen geführt. Dort habe ich erst einmal abgeklärt, ob mit meine Bachelorthesis alles klargeht. Mir ist zu Ohren gekommen, dass in den USA weder Bachelor- noch Masterthesis geschrieben werden. Es war auch so wie ich befürchtet hatte. Glücklicherweise ist mein Supervisor deutsch -  er kommt von Bosch Bamberg – und so konnten wir schnell alles klären. Nun ist es wohl nicht optimal, da er wenig Zeit hat, aber wir werden es hinbekommen.
Nach Feierabend haben Drazen (wird von mir nun Dra, gesprochen wie Dr. Dre, also Dray genannt) und ich einige andere Interns zum YMCA Fitnessstudio begleitet. Nicht halb so toll wie das Campus, mein alter Fitnessclub in Pirmasens, aber dafür auch nicht mal halb so teuer. Läuft also. Abends sind dann alle Interns ins Wild Wing gezogen um das Chickenwingszumhalbenpreisangebot uns nicht durch die Lappen gehen zu lassen. Drazen und ich sind auf die Idee gekommen hinzulaufen, da es um die Ecke ist. Leider konnten wir uns nicht mehr daran erinnern, dass die Straße dort hin vierspurig ist und weit und breit kein Sidewalk zu finden war. Sind also über den Grünstreifen gerannt. Das nächste Mal werden wir uns wohl doch ins Auto setzen und fahren.
Am Wochenende waren wir (wir heißt immer mind. Dra und ich; dieses Mal waren noch Thomas aus Kempten und Christian aus Jena) Freitag- und Samstagabend jeweils in Clemson mit Barhopping beschäftigt. Clemson beherbergt eine große Universität und ist die Heimat einer erfolgreichen Universitätsfootballmannschaft. Weshalb hier samstags auch alles immer in Orange (Farbe der Clemson Tigers) getaucht ist. Samstagmittag war ich mit Christian im YMCA. Anschließend haben wir noch zum ersten Mal die Laufstrecke um das Krankenhaus, das direkt neben dem Fitnessstudio liegt, eingeweiht.

So und jetzt sind wir an dem Zeitpunkt angelangt, an dem es bei mir hier Zeit für Pooltime wird. :P

P.S.: Ich hab nicht nochmal alles durchgelesen, da ich jetzt bei dritten Fassung endlich mal fertig werden wollte. Also freut euch über Schreibfehler und ungünstige Formulierungen