| typical car - as the picture: xtra large |
1. TAG
Angekommen sind wir um 1815 am Airpot GSP in Greenville. Noch im Flugzeug habe ich meinen zukünftigen Mitbewohner, Drazen (gesprochen Draschen; 23, Heimat Kroatien, Studienort Esslingen), kennengelernt. Er hatte den Sitzplatz direkt vor mir. Mathias (27 aus Heidelberg), ein weiterer Intern, hat uns am Flughafen abgeholt und zu unserem Appartmentkomplex Overlook, der direkt am Lake Hartwell liegt, gefahren. Abends haben uns Simon und Mathias gleich unserer zukünftigen Stammkneipe vorgestellt. Dienstags gibt es dort immer Chickenwings für den halben Preis.
| Poolhäuschen |
2. TAG
Hatte eine nicht allzu erholsame Nacht, schlecht geschlafen. Irgendwann konnte ich mich aber trotzdem aufraffen vor dem Frühstück laufen zu gehen. Laufen war eher ernüchternd, da ich letztendlich auf der Straße laufen musste. Der Lake Hartwell ist nicht zum Laufen geeignet, wie ich insgeheim gehofft hatte. Die Amerikaner erkunden die Natur lieber mit dem Motorboot. Anschließend gab es Frühstück und für mich eine neue Kamera bei BestBuy. Zum Mittagessen haben wir uns zusammen mit Simon (sozusagen mein Vorgänger bei Bosch) mit einigen Boschingenieuren getroffen. Danach war für Drazen und mich pooltime angesagt. Wetter ist richtig gut hier: locker 30°C!
Washington D. C.
| Gay Bar - wie Meike schon erkannt hat: Electric Six - Gay Bar |
| view vom Washington Memorial auf die National Mall; im Hintergrund das Capitol |
| Interns und Abraham Lincoln |
| Nach dem vergeblichen Eindringungsversuch ins Pentagon |
Das wurde uns allerdings auch erst klar als die ersten Jungs unserer Gruppe Drinks spendiert bekommen haben. ;) Monagabend um 2300 waren wir nach einer spaßigen Rückfahrt wieder in Anderson, SC.
First days at work
Am Dienstag hat für uns, die neuen Interns Drazen, Torsten, Martin und Maxe (unser dritter Mitbewohner) um 0800 der erste Arbeitstag zunächst mit einem Haufen Papierkram angefangen. Danach wurde wir in unsere jweiligen Abteilungen geführt. Dort habe ich erst einmal abgeklärt, ob mit meine Bachelorthesis alles klargeht. Mir ist zu Ohren gekommen, dass in den USA weder Bachelor- noch Masterthesis geschrieben werden. Es war auch so wie ich befürchtet hatte. Glücklicherweise ist mein Supervisor deutsch - er kommt von Bosch Bamberg – und so konnten wir schnell alles klären. Nun ist es wohl nicht optimal, da er wenig Zeit hat, aber wir werden es hinbekommen.
Nach Feierabend haben Drazen (wird von mir nun Dra, gesprochen wie Dr. Dre, also Dray genannt) und ich einige andere Interns zum YMCA Fitnessstudio begleitet. Nicht halb so toll wie das Campus, mein alter Fitnessclub in Pirmasens, aber dafür auch nicht mal halb so teuer. Läuft also. Abends sind dann alle Interns ins Wild Wing gezogen um das Chickenwingszumhalbenpreisangebot uns nicht durch die Lappen gehen zu lassen. Drazen und ich sind auf die Idee gekommen hinzulaufen, da es um die Ecke ist. Leider konnten wir uns nicht mehr daran erinnern, dass die Straße dort hin vierspurig ist und weit und breit kein Sidewalk zu finden war. Sind also über den Grünstreifen gerannt. Das nächste Mal werden wir uns wohl doch ins Auto setzen und fahren.
Am Wochenende waren wir (wir heißt immer mind. Dra und ich; dieses Mal waren noch Thomas aus Kempten und Christian aus Jena) Freitag- und Samstagabend jeweils in Clemson mit Barhopping beschäftigt. Clemson beherbergt eine große Universität und ist die Heimat einer erfolgreichen Universitätsfootballmannschaft. Weshalb hier samstags auch alles immer in Orange (Farbe der Clemson Tigers) getaucht ist. Samstagmittag war ich mit Christian im YMCA. Anschließend haben wir noch zum ersten Mal die Laufstrecke um das Krankenhaus, das direkt neben dem Fitnessstudio liegt, eingeweiht.
So und jetzt sind wir an dem Zeitpunkt angelangt, an dem es bei mir hier Zeit für Pooltime wird. :P
hei bro, die formulierungen sind super.. sehr lustig zu lesen..
AntwortenLöscheni wanna take you to a gaybar, gaybar! :D sehr schön!
meike
Das nette Häuschen hinter dem Pool ist nicht zufällig eure WG, oder? ....Not bad. Da kann man ja gleich mal neidisch werden. Aber schön, dass es dir so gut geht. :-)
AntwortenLöschenInka